Flix, ein Redaktionssystem basierend auf Google Docs

Flix (Arbeitstitel) ist ein Redaktionssystem oder genauer eine Redaktionssystematik, die auf Google Docs aufbaut. Ziel ist, redaktionelle Abläufe einfach und mit wenig Technik abzuwickeln. Flix richtet sich an kleine Organisationen und Verlage.

Inhalte können einfach und bequem via Google Docs erfasst und geteilt werden.

Ein Web CMS für die Anzeige im Internet, ein Redaktionssystem für die Printproduktion, Adobe InDesign und InCopy, Microsoft Office sowie Schnittstellen, die alle Systeme verbinden. Solche und ähnliche Infrastrukturen sind die gängige Praxis. Flix versucht einfacher, kleiner zu sein. Die Freude am Publizieren steht im Vordergrund.

Die Inhalte werden automatisch ins Web synchronisiert. Hier am Beispiel der GFZ Webseite.

Verglichen mit Publishing Plattformen wie vjoon k4 oder Woodwing ist der Funktionsumfang von Flix eher klein. Dafür ist kollaboratives Arbeiten und die synchronisation von Web, Print und anderen Kanälen kein Thema. Inhalte – Text, Bild, Video usw. – werden in der Google Suite mit Google Docs, Google Spreadsheet oder Youtube erfasst. Die Redaktionssystematik von Flix holt sie ab und bringt sie nach Adobe InDesign und auf die Webseite.

Für die Synchronisation mit Adobe InDesign wird gegenwärtig DocsFlow eingesetzt. Es wird bis Ende 2019 durch ein Adobe CEP Plugin (Eigenentwicklung) ersetzt.

Weniger Software, weniger Lizenzen, weniger Kosten: Flix reduziert den Aufwand. Die Systematik fokussiert auf wenige Software-Komponenten von Dritten. Der eigene Code ist Open Source und kostenlos. Vorausgesetz wird ein Google Suite for Business Account für $12.00 pro User und Monat. Zusätzlich können Kosten von ca. $300.00 für die Nutzung der Google API anfallen. Für die Synchronisation von Google Suite und Adobe InDesign nutzt Flix gegenwärtig Docsflow von Em Software. Docsflow kostet $300.00 pro User und Version. Das Programm wird jedoch in absehbarer Zeit durch eigenen Code ersetzt, womit diese Lizenzkosten entfallen werden. Die Kosten der Implementierung von Flixsind individuell.

Flix wurde von Andreas Eberhard im Rahmen seiner Master Thesis initiiert und u. a. mit Hilfe von Matteo Baschera aufgebaut. Am 13. Mai 2019 hat das Projekt mit dem Aufschalten der Webseite des Grafischen Forums Zürich den Alpha Status erreicht. Ende 2019 wird Flix den Beta Status erreichen. Zu diesem Zeitpunkt wird die gesamte Codebase unter MIT Lizenz veröffentlicht und als Open Source Projekt weitergeführt.

Sie wünschen weitere Informationen zum Projekt? Melden sie sich bei Andreas Eberhard (aeberhard@meen.ch).